Mal wieder etwas Neues von Urselchen und Clivia
Seit Clivia da ist, hat sich mein Leben sehr veränder

t. Morgens aufstehen, anziehen und mit der kleinen Maus rausgehen. Danach zuerst einmal: Fütterung der Raubtiere. Und das ist einfach herrlich

. Urselchen nimmt die Futterschüssel und geht durch die verbotene Tür

. Die Kleine wartet dann, und wenn ich dann hochkomme, dann ist Clivia mit einem Rückwärtssatz auf ihrem Futterplatz. Klasse. So etwas habe ich noch nie gesehen

. Und dann, ruck zuck ist die Schüssel leer. Dann erst mal Wasser und dann, sabbern wir mal allen auf die Hose. Klasse, einfach genial

. Dann natürlich Streicheleinheiten, aber von jedem und dann geht Clivia in mein Büro und will noch etwas schlafen. Das Büro ist Clivias Lieblingsraum, aber nach der Küche

.
Clivia ist einfach unbezahlbar

, die Sparziergänge mit ihr, einfach unbeschreiblich. Sie geht so brav an den Hunden vorbei, schaut nur, aber wehe es kommt jemand zu nahe, da zeigt sie, ich will das nicht, aber auch das werden wir mit viel Geduld in den Griff kriegen

. Urselchen wird Purzelbäume schlagen, wenn Clivia Freunde und Freundinnen trifft, mit denen sie spielt, aber wir arbeiten daran, mit vielen lieben Nachbarn und Ihren Hunden, da kann es ja nicht schiefgehen

. Auf Distanz, so ca. 50 cm ist alles ok, kommen die Wauwau´s aber näher

, dann bekommt Clivia dicke Backen und Muskeln wie Popeye.
Wir sind ja viel draußen, kleine Sparziergänge und sehr große Sparziergänge. Im Moment mache ich Clivia auch wenig von der Leine, habe einfach noch Angst, dass die Kleine Gas gibt und weg ist sie

. Oh Mann, meine Eltern würden mich umbringen, wenn ich alleine nach Hause käme

. Also gehe ich auch oft mit der 15 m Leine spazieren, so hat die Kleine viel mehr Spielraum und ich kann Euch sagen, Clivia gibt ganz schön Gas, trappt vor mir her und geht mal hier auf eine Spur, dann wieder auf die andere Seite

halt Spürhund.
Am Freitag gingen wir zwei mal wieder auf große Tour, wollten wir, aber dann, so ein Mist, ich wollte Clivia mal wieder von der Leine lassen, in diesem Moment knallte es, ok dachte ich, lass es Urselchen. So laufen wir weiter und dann hörte man nur noch bum, bum

. Ich links kehrt und ab mit Clivia, Richtung Heimat. Gott sei Dank, es fand auf der anderen Seite eine Treibjagd statt, die brauchen bestimmt Nachschub die Jäger, nix mehr in der Truhe. So ging unser Spaziergang nicht so weit, wie wir eigentlich wollten, aber trotzdem war es eine schöne Tour.
Seit die Schweizerin da ist, war das Pfälzer Brathuhn schon lange nicht mehr so gewaschen worden, ich wusste nicht, dass wir so viele Regentage haben. Oh Mann, ich bin geschrumpft, eingegangen, so viel Regen schadet der Größe. Muss mal Clivia messen, ist die denn auch geschrumpelt? Mini-Bernie habe ich dann. Hatte mal einen Bonsai-Bernie und nun einen Mini-Bernie. Armes Urselchen, immer Zwerge im Haus.
Am Samstagmorgen hatte Clivia ihren Tag. Endlich nach so langer Zeit (zwei Monate und ein bisschen), endlich hat Clivia dass gesehen, was sie schon lange in der Nase hatte

. Rehe. Ein ganzes Rudel. Die Kleine war begeistert und wollte schnell mal hin. Aber was ist. So ein Scheiß. Bremse an der Leine. Mann Urselchen. Dieser Blick von Clivia, der war aber vorwurfsvoll. Wegen Urselchen kann ich den komischen Kreaturen nicht nach. So eine Huhn-Omi, die kann man in der Pfeife rauchen, nix damit anzufangen. Kann nicht flattern und vor allem nicht rennen und noch schlimmer, nicht gackern. Wo bin ich arme Schweizerin nur hingeraten?????? Ich armes Ding!!!!!

bis zur nächsten Geschichte
